• Öle
  • Jojobaöl, kaltgepresst, kbA*
    Simmondsia chinensis ist ein stark verzweigter, immergrüner Strauch von ca. zwei Meter Höhe mit einem Kronendurchmesser bis zu mehreren Metern und tief reichender Pfahlwurzel. In natürlicher Umgebung können die Sträucher bis zu 200 Jahre alt werden.  Überwiegend ist die Pflanze in den Halbwüsten und Wüsten Amerikas beheimatet, wird  aber kommerziell auch in Israel und Australien angebaut. Die trockenresistente Pflanze trägt  Fruchtkapseln, welche ein bis drei „nussähnliche“ Samen von ca. 2 cm Länge enthalten.  Diese Samen weisen in etwa einen Ölgehalt von 50% auf, der aus Fettsäuren und Fettsäurealkoholen besteht; Glycerin ist nicht vorhanden (Gadoleinsäure ca. 70%). Streng  genommen handelt es sich um ein bei Zimmertemperatur flüssiges Wachs, das gelblich  gefärbt ist, nicht ranzig wird und Temperaturen von bis zu 285°C verträgt. In der Frühzeit  wurde es von den Indianern Mexikos als Wundheilmittel und Haaröl verwendet. Seine günstige Fettsäurenzusammensetzung pflegt die Haut und ist problemlos für alle Hauttypen geeignet. Es schützt vor Austrocknung, ohne einen schmierigen Film auf der Haut zu hinterlassen, es ist leicht entzündungshemmend und riecht nur sehr schwach. Jojobaöl  hat einen natürlichen Lichtschutzfaktor von drei bis vier und wird deswegen gerne als  Basisöl für Sonnenöle verwendet.
    Jojobaöl ist außerdem ausgesprochen oxidationsstabil und trägt zur Stabilisierung von  Ölmischungen bei, erhöht die Elastizität der Haut und schützt sie langanhaltend zuverlässig  vor Feuchtigkeitsverlust. Zudem verhält es sich in Emulsionen wie ein Konsistenzgeber und  Koemulgator. Da es vergleichsweise langsam spreitet, eignet es sich besonders gut für den  Einsatz in Augenpflegeprodukten. Allerdings ist Jojobaöl nicht als Speiseöl verwendbar, da  sein Wachs nicht verstoffwechselt werden kann.
     

    Mandelöl, süss
    Die ursprüngliche Heimat des Mandelbaums wird im subtropischen China und Vorderasien vermutet, wobei er bereit seit Jahrtausenden in vielen warmen und gemäßigten Zonen zur Samengewinnung kultiviert wurde. Heute liegt seine Verbreitung im Orient, im Mittelmeergebiet, Kalifornien, Südaustralien und Südafrika. Im Winter verträgt er Temperaturen von bis - 20°C. Er wächst als mittelhoher Baum oder Strauch, mit schwach rot gefärbten Zweigen und Dornen bei der Wildform, wohingegen die Kulturform ohne Dornen vorkommt. Die Ölsäure stellt den größten Anteil ungesättigter Fettsäuren im Mandelöl dar. Der chemische Aufbau von Ölsäure sorgt für eine hohe Beweglichkeit, so dass es leicht bis in tiefere Hautschichten vordringt. Dadurch kann die Haut einen besonders wirksamen Schutz aufbauen.
    Die Linolsäure ist eine wesentliche ungesättigte Fettsäure in Mandelöl, die der Mensch für den Stoffwechsel benötigt. Ihr Anteil beträgt rund 20 %. Im menschlichen Körper ist sie in der Haut zu finden. Linolsäure erhöht den UV Schutz, sorgt dafür, dass genügend Feuchtigkeit in der Haut verbleibt und es wirkt Reizungen der Haut entgegen. Langfristig erreicht die Haut eine besonders stabile Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen. Die Palmitinsäure macht 5 % des Mandelöls aus. Es handelt sich um eine gesättigte Fettsäure, die den  Säureschutzmantel der Haut stärkt. Palmitinsäure bildet eine wirksame Barriere vor äußeren Einflüssen. Mandelöl hat eine hautberuhigende Wirkung und begünstigt weder Pickel- noch Aknebildung.  

    Olivenöl, kaltgepresst, kbA*
    Ursprung des Olivenbaums liegt vermutlich im Mittelmeerraum. Fossile Funde aus dem Jungpaläolithikum (35.000 – 8.000 v. Chr.) deuten auf erste wilde Ölbäume und eine mögliche Nutzung durch den Menschen an. Der immergrüne und über 1000 Jahre alt werdende Baum erreicht eine Höhe von bis zu 16 Metern und trägt die ersten Früchte nach 10 Jahren. Weitere 20 Jahre sind nötig, bis die Ernten voll ergiebig werden. Heute wird der Baum auch in Australien, Neuseeland und Teilen von Amerika kultiviert.
    Das Öl wird überwiegend durch Kaltpressung gewonnen, wobei es insbesondere beim Olivenöl wie bei keinem anderen Öl je nach Erntemethoden und Gewinnungsverfahren schwankende Qualitäten gibt, die verschiedene Bezeichnungen tragen (z.B. Jungfernöl, Provenceöl, natives Olivenöl extra, natives Olivenöl, raffiniertes  Olivenöl, Oliventresteröl,etc…).
    Mit der deutlich dominierenden, einfach ungesättigten Ölsäure von ca. 55-80% ist dieses Öl ein wertvoller Bestandteil in der Küche.Auch in der Kosmetik hat es bereits eine sehr lange Tradition und wirkt sehr  hautpflegend und regenerierend.

    Traubenkernöl
    Die Weinrebe ist ein bis zu ca. 30 Meter hoch kletternder Strauch, der zu einer der bedeutendsten Obstpflanzen weltweit zählt. Seine Anbaugebiete liegen in Europa, Asien und Amerika, wobei er jeweils im äquatorialen Bereich (Tropen und Subtropen) nicht verbreitet ist. Das Öl wird üblicherweise durch Pressung aus den Traubenkernen gewonnen. Hier dominiert mit ca. 50 – 75 % die Linolsäure, gefolgt von Ölsäure (ca. 12 – 18%), sowie Palmitin- und Stearinsäure. In kleineren Mengen liegen diverse andere Fettsäuren vor, wie  z.B. die dreifach ungesättigte Linolensäure (C18:3). Das Öl dringt gut in die Haut ein, ohne einen Film auf der Hautoberfläche zu hinterlassen, um dort seine regenerative und hydratisierende Wirkung zu entfalten. Sein Bestandteil Procyanidin ist strukturell dem hauteigenen Kollagen ähnlich und erhält so die Elastizität der  menschlichen Haut. Auch bei fettigen, unreinen oder zu öligen Hautzuständen tendierenden Hauttypen findet Traubenkernöl hervorragend Anwendung.

    Weizenkeimöl
    Die ältesten Nacktweizenfunde stammen aus der Zeit zwischen 7800 und 5200 v. Chr. Und somit ist Weizen nach Gerste die zweitälteste Getreideart. Heute wird Weizen fast weltweit angebaut und ist nach Mais und Reis das am dritthäufigsten angebaute Getreide weltweit (Stand 2013).  Das Keimöl wurde seit alters her für verschiedenste Zwecke eingesetzt, z.B. bei Herz- und Kreislaufstörungen, Vitaminmangel, neuromuskularen Schwäche - und Ermüdungserscheinungen, in chemischen Anwendungen, sowie in der Kosmetik. Das Öl setzt sich wie folgt zusammen:
    Linolsäure ca. 40%, Ölsäure ca. 45%, Palmitinsäure ca. 7,7 %, Stearinsäure ca. 3,5 %, Lecitin ca. 2 %, Phytosterin ca. 2,5 %, sowie Vitamine (E), Enzyme (Q10), etc…
    Diese Komposition mit dem hohen Anteil an Fettbegleitstoffen macht dieses Öl zu einem wertvollen Wirkstofföl mit ausgezeichneten kosmetischen Eigenschaften. So ist es z.B. förderlich bei Bindegewebsschwäche, Schwangerschaftsstreifen und zur Verhinderung von Alterserscheinungen, denn es unterstützt mild das hauteigene Regenerationssystem.

  • Butter
  • Sheabutter kbA*
    Der Sheabaum (Karitébaum) ist beheimatet im Bereich von Westafrika bis hin zu oberen  Nilregion. Die Wuchshöhe des knorrigen und der Eiche ähnlichen Baumes variiert zwischen  6 bis 12 Meter. Die Früchte haben eine Größe von ca. 5 mal 3 cm, sind eiförmig und von  einer dicken Schale umgeben. Die Samen sind kastanienähnlich und essbar. Vollen Ertrag  bringt der Baum erst nach ca. 40-50 Jahren.
    Zur Produktion des Fettes werden die Samen vom Fruchtfleisch befreit, auf verschiedene  Weise getrocknet und zerkleinert. Nach Abtrennen der Schalenteile werden die Kerne dann  hitzebehandelt und zu einer fettigen Masse zerrieben. Dieser wird zuletzt Wasser  zugegeben und sie wird zeitaufwendig von Hand bearbeitet, um das Fett von allen  unerwünschten Bestandteilen zu trennen. Die so gewonnene Sheabutter ist beinahe weiß  ist leicht gelblich.  Dominant ist hier die Ölsäure mit ca. 42-59%, gefolgt von der Stearinsäure (28-45%),  Linolsäure (3-9%), Palmitinsäure (3-5%), sowie u.a. Arachinsäure, alpha-Linolensäure,  Myristinsäure, etc. Anwendung findet Sheabutter auch in der Medizin, sowie in der  Nahrungsmittelindustrie.  In der Kosmetik hat sie einen sehr positiven Einfluss, das sie nicht nur die Geschmeidigkeit  der Haut erhält, sondern Feuchtigkeit an der Oberhaut bindet und so das Austrocknen der  
    Haut verhindert.


  • Extrakte
  • Edelweißextrakt
    Das Edelweiß ist eine bekannte Alpenblume. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 5 bis über 20 Zentimeter. Die Blütezeit reicht von Juli – September. Sie kommt in den Alpen, im Jura, den Karpaten, im nördlichen Balkan, im nördlichen Apennin und in den Pyrenäen vor. Aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien finden Extrakte aus den Blättern des Alpen-Edelweiß Anwendung in der Kosmetik als Feuchtigkeitspflege und UV-Schutz für Anti-Aging Produkte.

    Heidelbeerextrakt
    Die Heidelbeere ist ein 10 – 60 cm hoher Zwergstrauch. Verbreitet ist die Heidelbeere in den gemäßigten und nordischen Zonen Eurasiens. Von Juli bis in den September trägt die Heidelbeere Früchte. Der Strauch erreicht ein Alter von bis zu 30 Jahren. Die Heidelbeere enthält Catechingerbstoffe, dimere Proanthocyanidine, Anthocyanidine (wie z. B. Astragalin), Flavonoide, Caffeoylsäuren, Fruchtsäuren, Pektine und Inventzucker. In der Kosmetik eingesetzt wirkt sie adstringierend und antimikrobiell.  

    Hibiscusblütenextrakt
    Hibiskus ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Verbreitet ist sie hauptsächlich in den tropischen und subtropischen Regionen, ursprünglich stammt Hibiskus aus Asien. Hibiskus wächst als ein- oder mehrjährige Pflanze, Halbstrauch, Strauch und Baum. Hibiskusblüten werden als Tee (dieser färbt sich tiefrot) und Gewürz verwendet. Weiterhin wird Hibiskus auch pharmazeutisch eingesetzt. Hibiskus verfügt über eine hohe Vitamin C Konzentration. Im Kosmetikbereich eingesetzt, fördert Hibiskus die Elastizität und Flexibilität der Haut, wirkt abschwellend und straffend.  

    Hopfenzapfenextrakt
    Hopfen gehört zu den Hanfgewächsen und ist eine in Mitteleuropa heimische Schlingpflanze. Jährlich treiben bis zu 8 m hohe einjährige Triebe aus einem mehrjährigen Rhizom. Die weiblichen Blütenstände werden von August – September geerntet. Sie enthalten Flavonoide, Bitterstoffe (Humulon, Lupulon), Humulen, Myrcen, Caryophylen, Gerbstoffe und Phytoöstrogene. Traditionell wird Hopfen bei Hautentzündungen und schlecht  heilenden Wunden angewendet. Hopfen wirkt durch seinen Gehalt an Phytohormonen stimmulierend auf die Collagenproduktion der Haut. Er findet in Präparaten für reife, trockene Haut Anwendung. Eingesetzt wird er als Hydrolat und Tinktur.

    Melissenextrakt
    Die Melisse ist eine ca. 70-90 cm hohe Staude aus der Familie der Lippenblütler. Heute wird sie vor allem in Europa als Kulturpflanze angebaut, ursprünglich ist sie in Nord- und Westafrika sowie Südeuropa beheimatet. Sie wurde schon im Altertum als Bienenweide genutzt. Ihr Name geht auf das griechische Wort Melissa für >Biene< zurück. Die Melisse hat im Rückblick eine mehr als 2000-jährige Tradition als Heilpflanze. Das ätherische Öl befindet sich auf den Blättern, primär in Drüsenhaaren und in kleinen Mengen in den Öldrüsen.
    Melisse wird vor der Blüte geerntet. Sie enthält 0,01 – 0,25 % ätherisches Öl (u.a. Citral,
     Geranial, Neral, β-Carophyllen, Germacren-D, Citronellal), Gerbstoffe, Phenylcarbonsäuren (Rosmarinsäure, Chlorogensäure, Kaffeesäure), Bitterstoffe und Flavonoide. Melisse hat ausgeprägte antivirale, antimikrobielle und fungizide Wirkung. Sie ist prädestiniert für die Behandlung von Ekzemen und Wunden. Melissenhydrolat eignet sich hervorragend bei Hautausschlägen und zur Pflege irritierter Haut. Ebenso als beruhigendes Gesichtswasser,  als Zusatz in Massageölen, Öl- und Duschbädern. Melisse wird zur Behandlung von ekzemtischer, allergischer, fettender, unreiner Haut eingesetzt. Melisse wird äußerlich als ätherisches Öl, Tinktur, Frischpflanzensaft und Hydrolat eingesetzt.

    Salbeiextrakt
    Salbei – ursprünglich aus dem Mittelmeerraum - wird heute in vielen Ländern kultiviert. Der Name Salbei leitet sich vom lateinischen Verb >salvare<, heilend, ab. Geerntet wird Salbei bei Vollblüte, da dann der Gehalt an ätherischem Öl am höchsten ist. Salbei enthält neben ätherischem Öl (Thujon, Cineol, Campher),Labiatengerbstoffe (Rosmarinsäure), Diterpene und Flavonoide. Er wirkt primär durch sein ätherisches Öl, welches außergewöhnlich wirksam gegen Pilze, Viren und Bakterien ist. Er wird bei Akne, fettender Kopfhaut und als schweißhemmende Komponente in desodorierenden Produkten eingesetzt. Verwendung findet er als ätherisches Öl, Hydrolat oder Tinktur.

    Sanddornfruchtfleischöl kbA*
    Ihr Vorkommen ist weit verbreitet; über die Pyrenäen, Alpen, Karpaten, Kaukasus, Pamir, Altai bis hin zum Baikalsee und Tibet. Hier kann die Pflanze eine Höhe von bis zu 6 Meter erreichen, wobei sie dem Erscheinungs bild eines Baumes nahe kommt. Sanddornöl kann in drei Ölarten eingeteilt werden:
    - Fruchtfleischöl: Gewinnung durch Kaltpressung und Zentrifugieren, oder CO2 Extraktion
    - Kernöl: Trennung der Kerne vom Fruchtfleisch, Gewinnung durch Kaltpressung oder Extraktion
    - Tresteröl: Mischung von Fruchtfleischöl und Kernöl Bei dem hier verwendeten fetten Öl handelt es sich um ein Bio-SanddornFruchtfleischöl inLebensmittelqualität. Das Fruchtfleisch zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Palmitin (28 - 43 %)- und Palmitoleinsäure (mind. 25 %), an Provitamin A (Carotinoide, insbesondere Beta-Carotin) und an den Vitaminen E und auch K aus. Das Öl kristallisiert in der Regel bereits unterhalb 20°C teilweise aus und ist in der Regel unterhalb 15°C von fester Konsistenz. Sanddorn-Fruchtfleisch-Öl wird seit langem in der Volksmedizin Mittel- und Ostasiens verwendet und es gibt mittlerweile belegbare Studien zu der tatsächlich positiven Wirkweise der Ölbestandteile bei z.B. in der Strahlentherapie. Weitere Einsatzmöglichkeiten liegen in der Behandlung von Entzündungen im Magen-Darmbereich, Begleittherapie bei Mykosen, Mundschleimhautentzündungen, Verbrennungen und Erfrierungen, sowie bei Hautkrankheiten. Die Kosmetik nutzt Bio-Sanddorn-Fruchtfleisch-Öl für emulgierte und ölige Haut- und Haarpräparate. Es wirkt besonders vorteilhaft auf trockene, sonnengerötete und strapazierte Haut. Die Carotinoide wirken als Radikalfänger, was der durch UV-Bestrahlung und Luftverschmutzung gestressten Haut zugutekommt.
    Das Öl enthält bis zu 70% C-16-Fettsäurekörper und damit Triglyceridtypen, die in keinem anderen Öl mit diesem hohen Anteil vorkommen. Diese sind mittelpolar, was die besondere Emulgierfähigkeit beeinflusst und zusätzlich die Spreitfähigkeit verbessert. Die antibakterielle, antiphlogistische (entzündungshemmende) und analgetische (schmerzlindernde) wundheilende Wirkung ist allen Sanddornölen gemein.

    Tomatenextrakt
    Die Tomate ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Sie ist eine einjährige, zweijährige oder gelegentlich auch ausdauernde krautige Pflanze und sehr beliebt als Gemüse. Es gibt weltweit mehr als 3.000 Sorten. Die Tomate besteht zu ca. 95% aus Wasser. Sie enthält Vitamin A, B1, B2 und Niacin. Tomatenextrakt wird wegen seiner adstringierenden und tonisierenden Wirkung auch in der Kosmetik eingesetzt. Er enthält das Schönheitsvitamin A für einen strahlenden Teint.  

    Waschnussextrakt
    Der Waschnussbaum, auch Seifenbaum genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse. Beheimatet ist der Waschnussbaum in den tropischen und subtropischen Regionen Asiens. Er kann Wuchshöhen von bis zu 25 Metern erreichen und siebzig Jahre alt werden. Im Alter von 10 Jahren trägt er die ersten haselnussgroßen Früchte, die im September geerntet werden. Die Schale der Nüsse enthält bis zu 15% Saponine. In Indien wird die als „Waschnuss“ bezeichnete Frucht zum Waschen von Haaren  und Kleidung verwendet. In der ayurvedischen und chinesischen Medizin gilt sie als Heilmittel. Saponin ist in verschiedenen Pflanzen enthalten. Saponinhaltige Extrakte werden bei empfindlicher Haut, im Augenbereich, Dekolleté und zur Hautpflege bei Rosacea eingesetzt. Einige Saponine können die oberflächlichen Blutkapillaren stabilisieren und festigen das umliegende Bindegewebe.  

    Zitronenmyrthe CO2-se Extrakt, kbA*
    Die Zitronenmyrthe wird auch Teebaum genannt und ist eine Pflanzenart aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Sie wächst als Baum oder Strauch in Australien, auf Hawaii wurde sie eingeführt. Die Blätter werden als Gewürz und für aromatischen Tee genutzt. Sie enthalten Neral, Geranial und Citronellal und haben Zitronengeschmack. Das aus den Blättern hergestellte Öl hat eine bakterizide Wirkung.
     * aus kontrolliert biologischem Anbau

     

  • Wirkstoffe
  • Aloe Vera Gel Konzentrat 10:1
    Aloe ist ursprünglich beheimatet gewesen in Ost- und Südafrika, hat sich aber auch im Mittelmeerraum, sowie in einigen Gegenden in Indien verbreitet. Es gibt mehr als 200 Unterarten, die sich der Mensch für  verschiedenste Zwecke zunutze macht. Überwiegende Verwendung finden die Blätter, deren Saft gesammelt und anschließend durch Wärmezufuhr eingedickt wird. Wirksame Bestandteile sind u.a. Aloin, Harze und  
    Bitterstoffe. Die Verwendung in der Kosmetik wird sehr geschätzt, da Aloe einen feuchtigkeitsspendenden, beruhigenden und hautpflegenden Effekt aufweist. Auch bei Verbrennungen oder schlecht heilenden Wunden wird Aloe wegen seiner antibiotischen Wirkung seit langer Zeit eingesetzt.

    Birkenblattdestillat kbA
    Die Birke ist ein bis zu 30 Meter hoher Baum mit auffallend weißer Rinde. Es wird unterschieden zwischen zwei Arten: Hängebirke oder Sandbirke (Betula pendula) und Moorbirke oder behaarte Birke (Betula pubescens). Die Verbreitung liegt vorzugsweise in Europa, Sibirien und Vorderasien. Bereits seit Jahrhunderten wird die Birke arzneilich genutzt. Bereits Hildegard von Bingen nennt sie als Heilmittel für verschiedene Krankheiten.
    Genutzt werden können: Rinde, Knospen, Blätter, Teer, Birkensaft, Holzkohle. Die Blätter enthalten unter anderem Flavonoide, ätherisches Öl, Bitter- und Gerb-stoffe, Saponine, Vitamin C, sowie Invertzucker uvm. Bekannt ist der Birkenblättertee zur Wasserausscheidung, aber auch bei Hautausschlag und mit ihrer desinfizierenden Wirkung z. B. bei schlecht heilenden Wunden findet die Birke Verwendung. Durch die Saponine besitzt sie überdies eine reinigende Wirkung.

    Bisabolol
    Als Heilpflanze schlechthin ist die Echte Kamille bekannt. Sie ist eine einjährige Pflanze und zählt zu den Korbblütlern. Heimisch ist sie in Mitteleuropa, West- und Mittelasien. Die Blütenköpfe können von Juli bis August geerntet werden. Sie enthalten Flavonoide, Carbonsäure, Cumarine und ätherisches Öl (α-Bisabolol, Polyine, Matracin als Vorstufe des Chamazulen). Die wundheilungsfördernde und stark entzündungshemmende Wirkung, insbesondere durch die Inhaltstoffe des ätherischen Öls, ist belegt. Kamillenwirkstoffe regenerieren das Gewebe, sie regen nachweislich den Hautstoffwechsel an. Bisabolol ist der im ätherischen Öl enthaltene fettlösliche Sesquiterpenalkohol. Er wird auch isoliert als kosmetischer Wirkstoff genutzt. Ihm fehlt das allergene Potential der Echten Kamille. Die Aufnahme anderer Wirkstoffe in die Haut wird durch Bisabolol gefördert. Extrakte werden erfolgreich bei Ekzemen, Dermatitis und unreiner Haut verwendet. In seltenen Fällen gilt Kamille als allergieauslösende Pflanze, offenbar gibt es Kreuzallergien mit anderen Pollenpflanzen. Sie sollten Kamille bei bekannter Allergie gegen Korbblütler meiden. Eingesetzt wird Kamille als Tinktur, Ölmazerat, Hydrolat oder ätherisches Öl bei unreiner, fetter und entzündeter Haut sowie Akne Vulgaris und sensibler Haut.

    Glycerin, pflanzlich
    Glycerin ist ein Zuckeralkohol und der einfachste dreiwertige Alkohol. Glycerin ist in allen natürlichen Fetten und fetten Ölen als Fettsäureester (Triglyceride) vorhanden und spielt eine zentrale Rolle als Zwischenprodukt in verschiedenen Stoffwechselprozessen. Glycerin findet Verwendung in zahlreichen Anwendungen wie z.B: in der Lebensmittelindustrie als Feuchthaltemittel und als Süßungsmittel, in der Pharmazie, sowie in diversen technischen Prozessen. In der Kosmetik dient Glycerin, ähnlich wie auch Sorbitol und Propylenglycol als feuchtigkeitsbindender (hydratisierender) Rohstoff, der im Produkt enthaltenes und aufgetragenes Wasser bindet und auf der Haut festhält. Auf diese Weise mindert es hauteigenen Wasserverlust, der zu trockenen Hautzuständen führen kann. Glycerin in Kosmetikprodukten erhöht die Elastizität der Haut, macht sie weich und schützt sie vor Austrocknung und Irritationen.

    Granatapfelsamen CO2 Extrakt
    Asien gilt als der Ursprung des Granatapfelbaums, der mittlerweile seit über 5.000 Jahren im Mittelmeerraum kultiviert wird. Er wächst als Baum mit ca. 5 Meter Höhe, wird aber öfters auch als Strauch kultiviert. Der Granatapfel wurde als Symbol der Fruchtbarkeit angesehen und findet seit Jahrtausenden Verwendung in der traditionellen Heilkunst. So wurden z.B. Wurzel, Rinde und die gekochte Schale im Mittelalter gegen Bandwürmer eingesetzt.
    Tatsächlich gibt es heute Studien, die eine Vielzahl an positiven Eigenschaften des Granatapfelbaums belegen können: z.B. Entzündungshemmende Eigenschaften, Tumorprophylaxe (ex-vivo Studie), Verwendung als Antioxidans. Weiterhin soll das Öl innerlich eingenommen den Cholesterinspiegel regulieren, das Immunsystem stärken, herzschützend sein und Arteriosklerose vorbeugen. Der Aufbau des Öls wird eindeutig durch Punicinsäure mit ca. 60% dominiert. Es folgen Linolsäure, lsäure, Stearinsäure, etc….
    In Kosmetikprodukten dient es zur Förderung der Hautregeneration, Stimulierung der Selbstheilungskräfte, Verbesserung der Hautelastizität, Reduktion von Falten und Prophylaxe gegen Hautalterung; beruhigende und heilende Eigenschaften bei gereizter, trockener, empfindlicher, allergiebereiter und juckender Haut.

    Hyaluronsäure, niedermolekular 50 kDa
    Hyaluronsäure ist ein Bestandteil der extrazellulären Matrix von Wirbeltieren. Es liegt in vielerlei Geweben vor und erfüllt viele Funktionen, wobei die zahlreichen verschiedenen chemisch-physikalischen Eigenschaften dieser Verbindung eine Rolle spielen. Hyaluronsäure besitzt die Fähigkeit, relativ zu ihrer Masse sehr große Mengen an Wasser zu binden. Der Glaskörper des menschlichen Auges z. B. besteht zu 98 Prozent aus Wasser, das an nur zwei Prozent Hyaluronsäure gebunden ist. Wasser ist wenig komprimierbar und gibt diese  Eigenschaft auch an hyaluronsäurehaltiges Gewebe weiter, in dem, wie oben erwähnt, sehr viel Wasser gebunden werden kann. Ein weiteres bekanntes Beispiel ist der Nucleus pulposus, der Gallertkern der Bandscheiben, der so große Teile des Körpergewichts tragen kann. So verwundert es nicht, dass Hyaluronsäure z.B. in der Medizin zahlreiche Anwendungen findet (z.B.: in Augentropfen, Nasenspray, Hyaluronsäurepräparate werden in arthrosegeschädigte Gelenke gespritzt, um das Gelenk zu schmieren und als
    „Stoßdämpfer“ zu wirken, etc…). Auch in der Kosmetikindustrie ist sie seit Jahren nicht
     mehr wegzudenken. Hyaluronsäure bewirkt durch seine feuchtigkeitsspendende sowie feuchtigkeitsbindende Eigenschaft, dass die Haut klar, prall sowie strahlend wirkt. Die von uns eingesetzte Hyaluronsäure ist übrigens nicht tierischen Ursprungs, sondern wird durch Fermentation gewonnen.

    Squalan pflanzlich (Phytosqualan):
    Squalan ist ein durchsichtiges und geruchsneutrales Öl, welches man aus der Haifischleber herstellt. Mittlerweile ist es möglich, Squalan aus pflanzlichen Rohstoffen herzustellen. In diesen Kosmetikprodukten wird Squalan ausschließlich aus der Olive gewonnen! Mit bis zu 15% ist Squalan einer der Hauptbestandteile des Sebums unserer Haut. Das Sebum ist der Talg, der auf der Haut den Hydro-Lipid-Film bildet und so vor Austrocknung schützt. Somit hilft Squalan den Transepidermaler Wasserverlust (TEWL) zu mindern und schützt zusätzlich vor freien Radikalen und Oxidationsprozesse hauteigener Fette zu vermindern. Freie Radikale sind ursächlich und maßgeblich am Alterungsprozeß der Haut beteiligt. Squalan ist ein wunderbarer  Kosmetikrohstoff, der ein ausgesprochen weiches und seidiges Hautgefühl herstellt und dabei absolut reizlos ist. Es wird von der Haut gut absorbiert und beeinflusst sogar das Einziehverhalten eines Kosmetikproduktes positiv.

    Tocopherol (Vitamin E), natürlich
    Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus nicht als Energieträger benötigt, sondern sie haben eine biokatalytische Funktion. Durch ihre Anwesenheit  ermöglichen sie den Auf- und Abbau der Nahrungsstoffe und sind somit „Werkzeuge“ der  Stoffwechselsteuerung. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie  gehören zu den essentiellen Stoffen. Einige Vitamine werden dem Körper als Vorstufen,  sogenannte Provitamine zugeführt, die der Körper dann erst in die Wirkform umwandelt.
    Man unterteilt Vitamine in fettlösliche (lipophile) und wasserlösliche (hydrophile) Vitamine.  Chemisch bilden die Vitamine keine einheitliche Stoffgruppe. Da es sich bei den Vitaminen  um recht komplizierte organische Moleküle handelt, kommen sie in der unbelebten Natur  nicht vor. Vitamine müssen erst von Pflanzen, Bakterien oder Tieren gebildet werden.  Unter der Oberbegriff Tocopherol werden meist verschiedene fettlösliche und antioxidative  Vitamin – E – Derivate (α -, β -, γ -, δ – Tocopherol) zusammengefasst, wovon das α – Tocopherol die höchste biologische Wertigkeit besitzt.  Tocopherol ist mittlerweile bestens bekannt als “Radikalfänger”, der Oxidationsvorgänge im  Organismus zu verhindern vermag und so den Verbrauch an Sauerstoff in der Muskulatur  reduziert. Bei einem Mangel treten Störungen in der Muskulatur und dem Nervensystem  auf. In der Dermatologie wird es eingesetzt bei trockener, fettarmer oder  feuchtigkeitsarmer und zur Atrophie neigenden Haut. Es wirkt feuchtigkeitsbindend,  tonisierend und leicht durchblutungsfördernd auf die Haut. Es wird die Zellerneuerung  gefördert und so die Wundheilung durch z.B. UV-Strahlung gefördert. Das Hautrelief wird  
    geglättet und fördert einen frischen Teint.
     
    Pentylene Glycol Natural (pflanzlich)

    Pentylene Glycol (1,2-Pentanediol) ist eine viskose, farblose mit Wasser und Öl mischbare  Flüssigkeit, die zu der Gruppe der zweiwertigen Alkohole gehört, eine feuchtigkeitsbindende  und ab einer bestimmten Konzentration ein antimikrobielle Eigenschaften aufweist und so  ein Wachstum von Mikroorganismen verhindert.
    Neben der exzellenten Hautverträglichkeit und der fast ausgeschlossenen Sensibilisierung,  ist ein weiterer Vorteil, dass Pentylene Glycol im Gegensatz zu anderen Alkoholen die Haut  in höheren Einsatzkonzentrationen nicht austrocknet – im Gegenteil, die Haut wird optimal  durchfeuchtet, Hautirritationen verschwinden und der Teint wirkt ebenmäßiger und  
    strahlender.

Jojobaöl, kaltgepresst, kbA*
Simmondsia chinensis ist ein stark verzweigter, immergrüner Strauch von ca. zwei Meter Höhe mit einem Kronendurchmesser bis zu mehreren Metern und tief reichender Pfahlwurzel. In natürlicher Umgebung können die Sträucher bis zu 200 Jahre alt werden.  Überwiegend ist die Pflanze in den Halbwüsten und Wüsten Amerikas beheimatet, wird  aber kommerziell auch in Israel und Australien angebaut. Die trockenresistente Pflanze trägt  Fruchtkapseln, welche ein bis drei „nussähnliche“ Samen von ca. 2 cm Länge enthalten.  Diese Samen weisen in etwa einen Ölgehalt von 50% auf, der aus Fettsäuren und Fettsäurealkoholen besteht; Glycerin ist nicht vorhanden (Gadoleinsäure ca. 70%). Streng  genommen handelt es sich um ein bei Zimmertemperatur flüssiges Wachs, das gelblich  gefärbt ist, nicht ranzig wird und Temperaturen von bis zu 285°C verträgt. In der Frühzeit  wurde es von den Indianern Mexikos als Wundheilmittel und Haaröl verwendet. Seine günstige Fettsäurenzusammensetzung pflegt die Haut und ist problemlos für alle Hauttypen geeignet. Es schützt vor Austrocknung, ohne einen schmierigen Film auf der Haut zu hinterlassen, es ist leicht entzündungshemmend und riecht nur sehr schwach. Jojobaöl  hat einen natürlichen Lichtschutzfaktor von drei bis vier und wird deswegen gerne als  Basisöl für Sonnenöle verwendet.
Jojobaöl ist außerdem ausgesprochen oxidationsstabil und trägt zur Stabilisierung von  Ölmischungen bei, erhöht die Elastizität der Haut und schützt sie langanhaltend zuverlässig  vor Feuchtigkeitsverlust. Zudem verhält es sich in Emulsionen wie ein Konsistenzgeber und  Koemulgator. Da es vergleichsweise langsam spreitet, eignet es sich besonders gut für den  Einsatz in Augenpflegeprodukten. Allerdings ist Jojobaöl nicht als Speiseöl verwendbar, da  sein Wachs nicht verstoffwechselt werden kann.
 

Mandelöl, süss
Die ursprüngliche Heimat des Mandelbaums wird im subtropischen China und Vorderasien vermutet, wobei er bereit seit Jahrtausenden in vielen warmen und gemäßigten Zonen zur Samengewinnung kultiviert wurde. Heute liegt seine Verbreitung im Orient, im Mittelmeergebiet, Kalifornien, Südaustralien und Südafrika. Im Winter verträgt er Temperaturen von bis - 20°C. Er wächst als mittelhoher Baum oder Strauch, mit schwach rot gefärbten Zweigen und Dornen bei der Wildform, wohingegen die Kulturform ohne Dornen vorkommt. Die Ölsäure stellt den größten Anteil ungesättigter Fettsäuren im Mandelöl dar. Der chemische Aufbau von Ölsäure sorgt für eine hohe Beweglichkeit, so dass es leicht bis in tiefere Hautschichten vordringt. Dadurch kann die Haut einen besonders wirksamen Schutz aufbauen.
Die Linolsäure ist eine wesentliche ungesättigte Fettsäure in Mandelöl, die der Mensch für den Stoffwechsel benötigt. Ihr Anteil beträgt rund 20 %. Im menschlichen Körper ist sie in der Haut zu finden. Linolsäure erhöht den UV Schutz, sorgt dafür, dass genügend Feuchtigkeit in der Haut verbleibt und es wirkt Reizungen der Haut entgegen. Langfristig erreicht die Haut eine besonders stabile Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen. Die Palmitinsäure macht 5 % des Mandelöls aus. Es handelt sich um eine gesättigte Fettsäure, die den  Säureschutzmantel der Haut stärkt. Palmitinsäure bildet eine wirksame Barriere vor äußeren Einflüssen. Mandelöl hat eine hautberuhigende Wirkung und begünstigt weder Pickel- noch Aknebildung.  

Olivenöl, kaltgepresst, kbA*
Ursprung des Olivenbaums liegt vermutlich im Mittelmeerraum. Fossile Funde aus dem Jungpaläolithikum (35.000 – 8.000 v. Chr.) deuten auf erste wilde Ölbäume und eine mögliche Nutzung durch den Menschen an. Der immergrüne und über 1000 Jahre alt werdende Baum erreicht eine Höhe von bis zu 16 Metern und trägt die ersten Früchte nach 10 Jahren. Weitere 20 Jahre sind nötig, bis die Ernten voll ergiebig werden. Heute wird der Baum auch in Australien, Neuseeland und Teilen von Amerika kultiviert.
Das Öl wird überwiegend durch Kaltpressung gewonnen, wobei es insbesondere beim Olivenöl wie bei keinem anderen Öl je nach Erntemethoden und Gewinnungsverfahren schwankende Qualitäten gibt, die verschiedene Bezeichnungen tragen (z.B. Jungfernöl, Provenceöl, natives Olivenöl extra, natives Olivenöl, raffiniertes  Olivenöl, Oliventresteröl,etc…).
Mit der deutlich dominierenden, einfach ungesättigten Ölsäure von ca. 55-80% ist dieses Öl ein wertvoller Bestandteil in der Küche.Auch in der Kosmetik hat es bereits eine sehr lange Tradition und wirkt sehr  hautpflegend und regenerierend.

Traubenkernöl
Die Weinrebe ist ein bis zu ca. 30 Meter hoch kletternder Strauch, der zu einer der bedeutendsten Obstpflanzen weltweit zählt. Seine Anbaugebiete liegen in Europa, Asien und Amerika, wobei er jeweils im äquatorialen Bereich (Tropen und Subtropen) nicht verbreitet ist. Das Öl wird üblicherweise durch Pressung aus den Traubenkernen gewonnen. Hier dominiert mit ca. 50 – 75 % die Linolsäure, gefolgt von Ölsäure (ca. 12 – 18%), sowie Palmitin- und Stearinsäure. In kleineren Mengen liegen diverse andere Fettsäuren vor, wie  z.B. die dreifach ungesättigte Linolensäure (C18:3). Das Öl dringt gut in die Haut ein, ohne einen Film auf der Hautoberfläche zu hinterlassen, um dort seine regenerative und hydratisierende Wirkung zu entfalten. Sein Bestandteil Procyanidin ist strukturell dem hauteigenen Kollagen ähnlich und erhält so die Elastizität der  menschlichen Haut. Auch bei fettigen, unreinen oder zu öligen Hautzuständen tendierenden Hauttypen findet Traubenkernöl hervorragend Anwendung.

Weizenkeimöl
Die ältesten Nacktweizenfunde stammen aus der Zeit zwischen 7800 und 5200 v. Chr. Und somit ist Weizen nach Gerste die zweitälteste Getreideart. Heute wird Weizen fast weltweit angebaut und ist nach Mais und Reis das am dritthäufigsten angebaute Getreide weltweit (Stand 2013).  Das Keimöl wurde seit alters her für verschiedenste Zwecke eingesetzt, z.B. bei Herz- und Kreislaufstörungen, Vitaminmangel, neuromuskularen Schwäche - und Ermüdungserscheinungen, in chemischen Anwendungen, sowie in der Kosmetik. Das Öl setzt sich wie folgt zusammen:
Linolsäure ca. 40%, Ölsäure ca. 45%, Palmitinsäure ca. 7,7 %, Stearinsäure ca. 3,5 %, Lecitin ca. 2 %, Phytosterin ca. 2,5 %, sowie Vitamine (E), Enzyme (Q10), etc…
Diese Komposition mit dem hohen Anteil an Fettbegleitstoffen macht dieses Öl zu einem wertvollen Wirkstofföl mit ausgezeichneten kosmetischen Eigenschaften. So ist es z.B. förderlich bei Bindegewebsschwäche, Schwangerschaftsstreifen und zur Verhinderung von Alterserscheinungen, denn es unterstützt mild das hauteigene Regenerationssystem.

Sheabutter kbA*
Der Sheabaum (Karitébaum) ist beheimatet im Bereich von Westafrika bis hin zu oberen  Nilregion. Die Wuchshöhe des knorrigen und der Eiche ähnlichen Baumes variiert zwischen  6 bis 12 Meter. Die Früchte haben eine Größe von ca. 5 mal 3 cm, sind eiförmig und von  einer dicken Schale umgeben. Die Samen sind kastanienähnlich und essbar. Vollen Ertrag  bringt der Baum erst nach ca. 40-50 Jahren.
Zur Produktion des Fettes werden die Samen vom Fruchtfleisch befreit, auf verschiedene  Weise getrocknet und zerkleinert. Nach Abtrennen der Schalenteile werden die Kerne dann  hitzebehandelt und zu einer fettigen Masse zerrieben. Dieser wird zuletzt Wasser  zugegeben und sie wird zeitaufwendig von Hand bearbeitet, um das Fett von allen  unerwünschten Bestandteilen zu trennen. Die so gewonnene Sheabutter ist beinahe weiß  ist leicht gelblich.  Dominant ist hier die Ölsäure mit ca. 42-59%, gefolgt von der Stearinsäure (28-45%),  Linolsäure (3-9%), Palmitinsäure (3-5%), sowie u.a. Arachinsäure, alpha-Linolensäure,  Myristinsäure, etc. Anwendung findet Sheabutter auch in der Medizin, sowie in der  Nahrungsmittelindustrie.  In der Kosmetik hat sie einen sehr positiven Einfluss, das sie nicht nur die Geschmeidigkeit  der Haut erhält, sondern Feuchtigkeit an der Oberhaut bindet und so das Austrocknen der  
Haut verhindert.


Edelweißextrakt
Das Edelweiß ist eine bekannte Alpenblume. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 5 bis über 20 Zentimeter. Die Blütezeit reicht von Juli – September. Sie kommt in den Alpen, im Jura, den Karpaten, im nördlichen Balkan, im nördlichen Apennin und in den Pyrenäen vor. Aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien finden Extrakte aus den Blättern des Alpen-Edelweiß Anwendung in der Kosmetik als Feuchtigkeitspflege und UV-Schutz für Anti-Aging Produkte.

Heidelbeerextrakt
Die Heidelbeere ist ein 10 – 60 cm hoher Zwergstrauch. Verbreitet ist die Heidelbeere in den gemäßigten und nordischen Zonen Eurasiens. Von Juli bis in den September trägt die Heidelbeere Früchte. Der Strauch erreicht ein Alter von bis zu 30 Jahren. Die Heidelbeere enthält Catechingerbstoffe, dimere Proanthocyanidine, Anthocyanidine (wie z. B. Astragalin), Flavonoide, Caffeoylsäuren, Fruchtsäuren, Pektine und Inventzucker. In der Kosmetik eingesetzt wirkt sie adstringierend und antimikrobiell.  

Hibiscusblütenextrakt
Hibiskus ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Verbreitet ist sie hauptsächlich in den tropischen und subtropischen Regionen, ursprünglich stammt Hibiskus aus Asien. Hibiskus wächst als ein- oder mehrjährige Pflanze, Halbstrauch, Strauch und Baum. Hibiskusblüten werden als Tee (dieser färbt sich tiefrot) und Gewürz verwendet. Weiterhin wird Hibiskus auch pharmazeutisch eingesetzt. Hibiskus verfügt über eine hohe Vitamin C Konzentration. Im Kosmetikbereich eingesetzt, fördert Hibiskus die Elastizität und Flexibilität der Haut, wirkt abschwellend und straffend.  

Hopfenzapfenextrakt
Hopfen gehört zu den Hanfgewächsen und ist eine in Mitteleuropa heimische Schlingpflanze. Jährlich treiben bis zu 8 m hohe einjährige Triebe aus einem mehrjährigen Rhizom. Die weiblichen Blütenstände werden von August – September geerntet. Sie enthalten Flavonoide, Bitterstoffe (Humulon, Lupulon), Humulen, Myrcen, Caryophylen, Gerbstoffe und Phytoöstrogene. Traditionell wird Hopfen bei Hautentzündungen und schlecht  heilenden Wunden angewendet. Hopfen wirkt durch seinen Gehalt an Phytohormonen stimmulierend auf die Collagenproduktion der Haut. Er findet in Präparaten für reife, trockene Haut Anwendung. Eingesetzt wird er als Hydrolat und Tinktur.

Melissenextrakt
Die Melisse ist eine ca. 70-90 cm hohe Staude aus der Familie der Lippenblütler. Heute wird sie vor allem in Europa als Kulturpflanze angebaut, ursprünglich ist sie in Nord- und Westafrika sowie Südeuropa beheimatet. Sie wurde schon im Altertum als Bienenweide genutzt. Ihr Name geht auf das griechische Wort Melissa für >Biene< zurück. Die Melisse hat im Rückblick eine mehr als 2000-jährige Tradition als Heilpflanze. Das ätherische Öl befindet sich auf den Blättern, primär in Drüsenhaaren und in kleinen Mengen in den Öldrüsen.
Melisse wird vor der Blüte geerntet. Sie enthält 0,01 – 0,25 % ätherisches Öl (u.a. Citral,
 Geranial, Neral, β-Carophyllen, Germacren-D, Citronellal), Gerbstoffe, Phenylcarbonsäuren (Rosmarinsäure, Chlorogensäure, Kaffeesäure), Bitterstoffe und Flavonoide. Melisse hat ausgeprägte antivirale, antimikrobielle und fungizide Wirkung. Sie ist prädestiniert für die Behandlung von Ekzemen und Wunden. Melissenhydrolat eignet sich hervorragend bei Hautausschlägen und zur Pflege irritierter Haut. Ebenso als beruhigendes Gesichtswasser,  als Zusatz in Massageölen, Öl- und Duschbädern. Melisse wird zur Behandlung von ekzemtischer, allergischer, fettender, unreiner Haut eingesetzt. Melisse wird äußerlich als ätherisches Öl, Tinktur, Frischpflanzensaft und Hydrolat eingesetzt.

Salbeiextrakt
Salbei – ursprünglich aus dem Mittelmeerraum - wird heute in vielen Ländern kultiviert. Der Name Salbei leitet sich vom lateinischen Verb >salvare<, heilend, ab. Geerntet wird Salbei bei Vollblüte, da dann der Gehalt an ätherischem Öl am höchsten ist. Salbei enthält neben ätherischem Öl (Thujon, Cineol, Campher),Labiatengerbstoffe (Rosmarinsäure), Diterpene und Flavonoide. Er wirkt primär durch sein ätherisches Öl, welches außergewöhnlich wirksam gegen Pilze, Viren und Bakterien ist. Er wird bei Akne, fettender Kopfhaut und als schweißhemmende Komponente in desodorierenden Produkten eingesetzt. Verwendung findet er als ätherisches Öl, Hydrolat oder Tinktur.

Sanddornfruchtfleischöl kbA*
Ihr Vorkommen ist weit verbreitet; über die Pyrenäen, Alpen, Karpaten, Kaukasus, Pamir, Altai bis hin zum Baikalsee und Tibet. Hier kann die Pflanze eine Höhe von bis zu 6 Meter erreichen, wobei sie dem Erscheinungs bild eines Baumes nahe kommt. Sanddornöl kann in drei Ölarten eingeteilt werden:
- Fruchtfleischöl: Gewinnung durch Kaltpressung und Zentrifugieren, oder CO2 Extraktion
- Kernöl: Trennung der Kerne vom Fruchtfleisch, Gewinnung durch Kaltpressung oder Extraktion
- Tresteröl: Mischung von Fruchtfleischöl und Kernöl Bei dem hier verwendeten fetten Öl handelt es sich um ein Bio-SanddornFruchtfleischöl inLebensmittelqualität. Das Fruchtfleisch zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Palmitin (28 - 43 %)- und Palmitoleinsäure (mind. 25 %), an Provitamin A (Carotinoide, insbesondere Beta-Carotin) und an den Vitaminen E und auch K aus. Das Öl kristallisiert in der Regel bereits unterhalb 20°C teilweise aus und ist in der Regel unterhalb 15°C von fester Konsistenz. Sanddorn-Fruchtfleisch-Öl wird seit langem in der Volksmedizin Mittel- und Ostasiens verwendet und es gibt mittlerweile belegbare Studien zu der tatsächlich positiven Wirkweise der Ölbestandteile bei z.B. in der Strahlentherapie. Weitere Einsatzmöglichkeiten liegen in der Behandlung von Entzündungen im Magen-Darmbereich, Begleittherapie bei Mykosen, Mundschleimhautentzündungen, Verbrennungen und Erfrierungen, sowie bei Hautkrankheiten. Die Kosmetik nutzt Bio-Sanddorn-Fruchtfleisch-Öl für emulgierte und ölige Haut- und Haarpräparate. Es wirkt besonders vorteilhaft auf trockene, sonnengerötete und strapazierte Haut. Die Carotinoide wirken als Radikalfänger, was der durch UV-Bestrahlung und Luftverschmutzung gestressten Haut zugutekommt.
Das Öl enthält bis zu 70% C-16-Fettsäurekörper und damit Triglyceridtypen, die in keinem anderen Öl mit diesem hohen Anteil vorkommen. Diese sind mittelpolar, was die besondere Emulgierfähigkeit beeinflusst und zusätzlich die Spreitfähigkeit verbessert. Die antibakterielle, antiphlogistische (entzündungshemmende) und analgetische (schmerzlindernde) wundheilende Wirkung ist allen Sanddornölen gemein.

Tomatenextrakt
Die Tomate ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Sie ist eine einjährige, zweijährige oder gelegentlich auch ausdauernde krautige Pflanze und sehr beliebt als Gemüse. Es gibt weltweit mehr als 3.000 Sorten. Die Tomate besteht zu ca. 95% aus Wasser. Sie enthält Vitamin A, B1, B2 und Niacin. Tomatenextrakt wird wegen seiner adstringierenden und tonisierenden Wirkung auch in der Kosmetik eingesetzt. Er enthält das Schönheitsvitamin A für einen strahlenden Teint.  

Waschnussextrakt
Der Waschnussbaum, auch Seifenbaum genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse. Beheimatet ist der Waschnussbaum in den tropischen und subtropischen Regionen Asiens. Er kann Wuchshöhen von bis zu 25 Metern erreichen und siebzig Jahre alt werden. Im Alter von 10 Jahren trägt er die ersten haselnussgroßen Früchte, die im September geerntet werden. Die Schale der Nüsse enthält bis zu 15% Saponine. In Indien wird die als „Waschnuss“ bezeichnete Frucht zum Waschen von Haaren  und Kleidung verwendet. In der ayurvedischen und chinesischen Medizin gilt sie als Heilmittel. Saponin ist in verschiedenen Pflanzen enthalten. Saponinhaltige Extrakte werden bei empfindlicher Haut, im Augenbereich, Dekolleté und zur Hautpflege bei Rosacea eingesetzt. Einige Saponine können die oberflächlichen Blutkapillaren stabilisieren und festigen das umliegende Bindegewebe.  

Zitronenmyrthe CO2-se Extrakt, kbA*
Die Zitronenmyrthe wird auch Teebaum genannt und ist eine Pflanzenart aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Sie wächst als Baum oder Strauch in Australien, auf Hawaii wurde sie eingeführt. Die Blätter werden als Gewürz und für aromatischen Tee genutzt. Sie enthalten Neral, Geranial und Citronellal und haben Zitronengeschmack. Das aus den Blättern hergestellte Öl hat eine bakterizide Wirkung.
 * aus kontrolliert biologischem Anbau

 

Aloe Vera Gel Konzentrat 10:1
Aloe ist ursprünglich beheimatet gewesen in Ost- und Südafrika, hat sich aber auch im Mittelmeerraum, sowie in einigen Gegenden in Indien verbreitet. Es gibt mehr als 200 Unterarten, die sich der Mensch für  verschiedenste Zwecke zunutze macht. Überwiegende Verwendung finden die Blätter, deren Saft gesammelt und anschließend durch Wärmezufuhr eingedickt wird. Wirksame Bestandteile sind u.a. Aloin, Harze und  
Bitterstoffe. Die Verwendung in der Kosmetik wird sehr geschätzt, da Aloe einen feuchtigkeitsspendenden, beruhigenden und hautpflegenden Effekt aufweist. Auch bei Verbrennungen oder schlecht heilenden Wunden wird Aloe wegen seiner antibiotischen Wirkung seit langer Zeit eingesetzt.

Birkenblattdestillat kbA
Die Birke ist ein bis zu 30 Meter hoher Baum mit auffallend weißer Rinde. Es wird unterschieden zwischen zwei Arten: Hängebirke oder Sandbirke (Betula pendula) und Moorbirke oder behaarte Birke (Betula pubescens). Die Verbreitung liegt vorzugsweise in Europa, Sibirien und Vorderasien. Bereits seit Jahrhunderten wird die Birke arzneilich genutzt. Bereits Hildegard von Bingen nennt sie als Heilmittel für verschiedene Krankheiten.
Genutzt werden können: Rinde, Knospen, Blätter, Teer, Birkensaft, Holzkohle. Die Blätter enthalten unter anderem Flavonoide, ätherisches Öl, Bitter- und Gerb-stoffe, Saponine, Vitamin C, sowie Invertzucker uvm. Bekannt ist der Birkenblättertee zur Wasserausscheidung, aber auch bei Hautausschlag und mit ihrer desinfizierenden Wirkung z. B. bei schlecht heilenden Wunden findet die Birke Verwendung. Durch die Saponine besitzt sie überdies eine reinigende Wirkung.

Bisabolol
Als Heilpflanze schlechthin ist die Echte Kamille bekannt. Sie ist eine einjährige Pflanze und zählt zu den Korbblütlern. Heimisch ist sie in Mitteleuropa, West- und Mittelasien. Die Blütenköpfe können von Juli bis August geerntet werden. Sie enthalten Flavonoide, Carbonsäure, Cumarine und ätherisches Öl (α-Bisabolol, Polyine, Matracin als Vorstufe des Chamazulen). Die wundheilungsfördernde und stark entzündungshemmende Wirkung, insbesondere durch die Inhaltstoffe des ätherischen Öls, ist belegt. Kamillenwirkstoffe regenerieren das Gewebe, sie regen nachweislich den Hautstoffwechsel an. Bisabolol ist der im ätherischen Öl enthaltene fettlösliche Sesquiterpenalkohol. Er wird auch isoliert als kosmetischer Wirkstoff genutzt. Ihm fehlt das allergene Potential der Echten Kamille. Die Aufnahme anderer Wirkstoffe in die Haut wird durch Bisabolol gefördert. Extrakte werden erfolgreich bei Ekzemen, Dermatitis und unreiner Haut verwendet. In seltenen Fällen gilt Kamille als allergieauslösende Pflanze, offenbar gibt es Kreuzallergien mit anderen Pollenpflanzen. Sie sollten Kamille bei bekannter Allergie gegen Korbblütler meiden. Eingesetzt wird Kamille als Tinktur, Ölmazerat, Hydrolat oder ätherisches Öl bei unreiner, fetter und entzündeter Haut sowie Akne Vulgaris und sensibler Haut.

Glycerin, pflanzlich
Glycerin ist ein Zuckeralkohol und der einfachste dreiwertige Alkohol. Glycerin ist in allen natürlichen Fetten und fetten Ölen als Fettsäureester (Triglyceride) vorhanden und spielt eine zentrale Rolle als Zwischenprodukt in verschiedenen Stoffwechselprozessen. Glycerin findet Verwendung in zahlreichen Anwendungen wie z.B: in der Lebensmittelindustrie als Feuchthaltemittel und als Süßungsmittel, in der Pharmazie, sowie in diversen technischen Prozessen. In der Kosmetik dient Glycerin, ähnlich wie auch Sorbitol und Propylenglycol als feuchtigkeitsbindender (hydratisierender) Rohstoff, der im Produkt enthaltenes und aufgetragenes Wasser bindet und auf der Haut festhält. Auf diese Weise mindert es hauteigenen Wasserverlust, der zu trockenen Hautzuständen führen kann. Glycerin in Kosmetikprodukten erhöht die Elastizität der Haut, macht sie weich und schützt sie vor Austrocknung und Irritationen.

Granatapfelsamen CO2 Extrakt
Asien gilt als der Ursprung des Granatapfelbaums, der mittlerweile seit über 5.000 Jahren im Mittelmeerraum kultiviert wird. Er wächst als Baum mit ca. 5 Meter Höhe, wird aber öfters auch als Strauch kultiviert. Der Granatapfel wurde als Symbol der Fruchtbarkeit angesehen und findet seit Jahrtausenden Verwendung in der traditionellen Heilkunst. So wurden z.B. Wurzel, Rinde und die gekochte Schale im Mittelalter gegen Bandwürmer eingesetzt.
Tatsächlich gibt es heute Studien, die eine Vielzahl an positiven Eigenschaften des Granatapfelbaums belegen können: z.B. Entzündungshemmende Eigenschaften, Tumorprophylaxe (ex-vivo Studie), Verwendung als Antioxidans. Weiterhin soll das Öl innerlich eingenommen den Cholesterinspiegel regulieren, das Immunsystem stärken, herzschützend sein und Arteriosklerose vorbeugen. Der Aufbau des Öls wird eindeutig durch Punicinsäure mit ca. 60% dominiert. Es folgen Linolsäure, lsäure, Stearinsäure, etc….
In Kosmetikprodukten dient es zur Förderung der Hautregeneration, Stimulierung der Selbstheilungskräfte, Verbesserung der Hautelastizität, Reduktion von Falten und Prophylaxe gegen Hautalterung; beruhigende und heilende Eigenschaften bei gereizter, trockener, empfindlicher, allergiebereiter und juckender Haut.

Hyaluronsäure, niedermolekular 50 kDa
Hyaluronsäure ist ein Bestandteil der extrazellulären Matrix von Wirbeltieren. Es liegt in vielerlei Geweben vor und erfüllt viele Funktionen, wobei die zahlreichen verschiedenen chemisch-physikalischen Eigenschaften dieser Verbindung eine Rolle spielen. Hyaluronsäure besitzt die Fähigkeit, relativ zu ihrer Masse sehr große Mengen an Wasser zu binden. Der Glaskörper des menschlichen Auges z. B. besteht zu 98 Prozent aus Wasser, das an nur zwei Prozent Hyaluronsäure gebunden ist. Wasser ist wenig komprimierbar und gibt diese  Eigenschaft auch an hyaluronsäurehaltiges Gewebe weiter, in dem, wie oben erwähnt, sehr viel Wasser gebunden werden kann. Ein weiteres bekanntes Beispiel ist der Nucleus pulposus, der Gallertkern der Bandscheiben, der so große Teile des Körpergewichts tragen kann. So verwundert es nicht, dass Hyaluronsäure z.B. in der Medizin zahlreiche Anwendungen findet (z.B.: in Augentropfen, Nasenspray, Hyaluronsäurepräparate werden in arthrosegeschädigte Gelenke gespritzt, um das Gelenk zu schmieren und als
„Stoßdämpfer“ zu wirken, etc…). Auch in der Kosmetikindustrie ist sie seit Jahren nicht
 mehr wegzudenken. Hyaluronsäure bewirkt durch seine feuchtigkeitsspendende sowie feuchtigkeitsbindende Eigenschaft, dass die Haut klar, prall sowie strahlend wirkt. Die von uns eingesetzte Hyaluronsäure ist übrigens nicht tierischen Ursprungs, sondern wird durch Fermentation gewonnen.

Squalan pflanzlich (Phytosqualan):
Squalan ist ein durchsichtiges und geruchsneutrales Öl, welches man aus der Haifischleber herstellt. Mittlerweile ist es möglich, Squalan aus pflanzlichen Rohstoffen herzustellen. In diesen Kosmetikprodukten wird Squalan ausschließlich aus der Olive gewonnen! Mit bis zu 15% ist Squalan einer der Hauptbestandteile des Sebums unserer Haut. Das Sebum ist der Talg, der auf der Haut den Hydro-Lipid-Film bildet und so vor Austrocknung schützt. Somit hilft Squalan den Transepidermaler Wasserverlust (TEWL) zu mindern und schützt zusätzlich vor freien Radikalen und Oxidationsprozesse hauteigener Fette zu vermindern. Freie Radikale sind ursächlich und maßgeblich am Alterungsprozeß der Haut beteiligt. Squalan ist ein wunderbarer  Kosmetikrohstoff, der ein ausgesprochen weiches und seidiges Hautgefühl herstellt und dabei absolut reizlos ist. Es wird von der Haut gut absorbiert und beeinflusst sogar das Einziehverhalten eines Kosmetikproduktes positiv.

Tocopherol (Vitamin E), natürlich
Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus nicht als Energieträger benötigt, sondern sie haben eine biokatalytische Funktion. Durch ihre Anwesenheit  ermöglichen sie den Auf- und Abbau der Nahrungsstoffe und sind somit „Werkzeuge“ der  Stoffwechselsteuerung. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie  gehören zu den essentiellen Stoffen. Einige Vitamine werden dem Körper als Vorstufen,  sogenannte Provitamine zugeführt, die der Körper dann erst in die Wirkform umwandelt.
Man unterteilt Vitamine in fettlösliche (lipophile) und wasserlösliche (hydrophile) Vitamine.  Chemisch bilden die Vitamine keine einheitliche Stoffgruppe. Da es sich bei den Vitaminen  um recht komplizierte organische Moleküle handelt, kommen sie in der unbelebten Natur  nicht vor. Vitamine müssen erst von Pflanzen, Bakterien oder Tieren gebildet werden.  Unter der Oberbegriff Tocopherol werden meist verschiedene fettlösliche und antioxidative  Vitamin – E – Derivate (α -, β -, γ -, δ – Tocopherol) zusammengefasst, wovon das α – Tocopherol die höchste biologische Wertigkeit besitzt.  Tocopherol ist mittlerweile bestens bekannt als “Radikalfänger”, der Oxidationsvorgänge im  Organismus zu verhindern vermag und so den Verbrauch an Sauerstoff in der Muskulatur  reduziert. Bei einem Mangel treten Störungen in der Muskulatur und dem Nervensystem  auf. In der Dermatologie wird es eingesetzt bei trockener, fettarmer oder  feuchtigkeitsarmer und zur Atrophie neigenden Haut. Es wirkt feuchtigkeitsbindend,  tonisierend und leicht durchblutungsfördernd auf die Haut. Es wird die Zellerneuerung  gefördert und so die Wundheilung durch z.B. UV-Strahlung gefördert. Das Hautrelief wird  
geglättet und fördert einen frischen Teint.
 
Pentylene Glycol Natural (pflanzlich)

Pentylene Glycol (1,2-Pentanediol) ist eine viskose, farblose mit Wasser und Öl mischbare  Flüssigkeit, die zu der Gruppe der zweiwertigen Alkohole gehört, eine feuchtigkeitsbindende  und ab einer bestimmten Konzentration ein antimikrobielle Eigenschaften aufweist und so  ein Wachstum von Mikroorganismen verhindert.
Neben der exzellenten Hautverträglichkeit und der fast ausgeschlossenen Sensibilisierung,  ist ein weiterer Vorteil, dass Pentylene Glycol im Gegensatz zu anderen Alkoholen die Haut  in höheren Einsatzkonzentrationen nicht austrocknet – im Gegenteil, die Haut wird optimal  durchfeuchtet, Hautirritationen verschwinden und der Teint wirkt ebenmäßiger und  
strahlender.